„Let’s talk about Europe!“ – Gesellschaft im Wandel: Warum Gewalt zunimmt und wie nachhaltige Prävention gelingen kann

Am 11. Mai 2026 veranstalteten die Europa-Union Luxemburg und die JEF Luxembourg eine weitere Ausgabe der Reihe „Let’s talk about Europe!“. Gemeinsam mit Ministerin Yuriko Backes sowie weiteren Experten wurde über zunehmende Gewalt in der Gesellschaft, Prävention und die europäische Verantwortung beim Schutz von Kindern und Jugendlichen diskutiert.

Am 11. Mai 2026 organisierten die Europa-Union Luxemburg gemeinsam mit JEF Luxembourg eine weitere Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Let’s talk about Europe!“. Zu Gast war diesmal Ministerin Yuriko Backes.

Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Gesellschaft im Wandel: Warum Gewalt zunimmt und wie nachhaltige Prävention gelingen kann“. Durch den Abend führte unser Vorstandsmitglied Melina Fellens als Moderatorin. Erstmals wurde die Veranstaltung überwiegend auf Französisch durchgeführt – ein schönes Beispiel für die gelebte Mehrsprachigkeit in Luxemburg. Mike Arrensdorf, Vorstandsmitglied der Europa-Union Luxemburg und Vorsitzender der JEF Luxembourg, begrüßte die Gäste zunächst auf Englisch.

Ministerin Yuriko Backes eröffnete die Veranstaltung ebenfalls auf Englisch und sprach in ihrer Funktion als Ministerin für Gleichstellung und Diversität über die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft. Dabei betonte sie, dass Prävention und Opferschutz wichtige politische Aufgaben seien, die zugleich auch eine starke europäische Dimension hätten.

Im Anschluss diskutierten Ana Pinto, Präsidentin der Opferorganisation „La Voix des survivant-e-s“, Marzenka Krejcirik von der Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche (OKAJU) sowie Walid Megharbi von infoMann in einer französischsprachigen Gesprächsrunde über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Schutz Minderjähriger. In der Diskussion wurde unter anderem thematisiert, dass europäische Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht immer konsequent umgesetzt werden. So komme es weiterhin vor, dass Minderjährige ohne die erforderliche Zustimmung der Eltern allein reisen und Flugzeuge besteigen können.

Nach der abschließenden Fragerunde nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, die angesprochenen Themen bei einem kleinen Empfang weiter zu vertiefen und sich auszutauschen.